ASKIA ConnectControl

Stromlose Echtzeitkontrolle von Schraubenkräften

Askia ConnectControl: Faseroptisches System zur kontinuierlichen Überwachung von sicherheitsrelevanten Schraubverbindungen an Kupplungen und Klemmverbindungen Sind Schraubverbindungen starken dynamischen Belastungen oder großen thermischen Schwankungen ausgesetzt, besteht die Gefahr, dass sie sich mit der Zeit lösen und z. B. Rohrverbindungen undicht werden. Besonders in hochsicherheitsrelevanten Bereichen wie der chemischen oder petrochemischen Industrie oder der Kernenergie aber auch an tragenden Baukonstruktionen müssen die Anzugsdrehmomente der Verbindungen deshalb bisher regelmäßig geprüft werden. Eine aufwendige und damit teure Pflicht!

Langfristig sicher und vollkommen wartungsfrei

Die Sicherheitsarmatur ConnectControl von Askia macht die periodische Wartung von Verschraubungen überflüssig. Die faseroptischen Sensoren werden wie herkömmliche Unterlegscheiben verwendet. Mit störsicheren Lichtwellenleitern überwacht das System kontinuierlich die Flächenpressung jeder beliebigen Schraubverbindung. Ändert sich der Druck auf den Sensor, ändert sich auch das optische Signal und macht so ein schnelles und zielgenaues Eingreifen möglich.

ConnectControl lässt sich in jedes vorhandene Mess- und Regelungsnetzwerk einbinden. Je nach Bedarf konvertiert ein Wandler das optische Signal in digitale oder analoge elektrische Signale. Nach der einmaligen Kalibrierung arbeitet das System völlig wartungs- und verschleißfrei und reagiert jederzeit hochempfindlich auch auf kleinste Änderungen der Messgröße.

Widerstandsfähige und vielseitige Systemlösung

„An der Messstelle liegt kein Strom an, deshalb eignet sich ConnectControl auch für explosionsgefährdete Bereiche. Die passive Konstruktion verhindert Zündgefahren und ist somit auch in Anlagen, die eine ATEX-Zertifizierung benötigen, einsetzbar", erklärt Askia-Geschäftsführer Torsten Mankertz eine weitere Besonderheit des Systems.

Standardmäßig sind die Sensoren aus Edelstahl gefertigt und damit korrosionsbeständig gegen extreme Witterung und die meisten Chemikalien. So lässt sich ConnectControl auch problemlos in Offshore-Windkraftanlagen oder Anlagen der pharmazeutischen Industrie sowie der Lebensmittelindustrie einsetzen. Die Sensoren für Kupplungen und Klemmverbindungen sind seriell bis Gewindegröße M16 lieferbar und eignen sich für einen Temperaturbereich von -40 °C bis max. 400°C. Für spezielle Anwendungen ist ConnectControl auch als Sonderausführung in weiteren Größen oder Materialien erhältlich.

Auch für Rohrkupplungen und Klemmverbindungen

Einen besonderen wirtschaftlichen Vorteil bietet die Kombination von ConnectControl mit Grayloc Hochdruckkupplungen oder „TriClamp“-Klemmverbindungen von Askia. Auch stark belastete Rohrverbindungen können dann mit nur einem einzelnen Sensor sicher überwacht werden.

Auch bei Montagearbeiten an teuren Anlagen lässt sich ConnectControl sinnvoll einsetzen: Herkömmliche Methoden zur Messung des Anzugsdrehmoments sind dabei häufig zu ungenau, um sensible Komponenten vor Schäden durch zu hohe Schraubenkräfte zu schützen. Da ConnectControl die tatsächlich wirkende Flächenpressung direkt und absolut exakt misst, schützt das System zuverlässig vor Reparaturkosten und Anlagenausfall.


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